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Anna Lindh Foundation Mediterranean Forum 2016
Valletta, Malta, 24-25 October 2016

Take part in the region’s primary gathering for intercultural dialogue and contribute to the next Euro-Mediterranean policy agenda.
Deadline to register: 14 August 2016 (17:00 Egypt Time – GMT+2)

The Anna Lindh Foundation Mediterranean Forum 2016 will take place from 24th to 25th October 2016 in Valletta, Malta. It is the region’s largest civil society gathering and most influential event of its kind for intercultural dialogue. The Forum connects a unique regional network of practitioners, policy-makers, media and international donors, united to create together real and lasting change in the face of the region’s most pressing problems in the Mediterranean, from the impact of a refugee crisis and climate change to youth unemployment and radicalisation. Over two days, participants will take part in panel discussions on topics that relate to the potential of the next generation of intercultural leaders, the role of cities in intercultural dialogue, the new opportunities for dialogue from increased human mobility, increased support for the development of creative enterprises, youth voices in action, the power of media in cross-cultural understanding, connecting young leaders in the Euro-Mediterranean region, the role of women in the promotion of dialogue, and the importance of translation of artistic creativity to bridge gaps in mutual understanding.

Registration will be open until 14th of August (17:00 Egypt Time – GMT+2). Please note that the Anna Lindh Foundation will ensure coverage of costs within the Forum venue for participants selected through this Call.

For more information, log on to:
http://www.annalindhforum.org

Register now to participate as an international delegate


ALF Österreich Mitglied YANTE in Kooperation mit dem Tanzquartier Wien informieren:
Workshop „Interkulturelles Arbeiten im Künstlerisch / Pädagogischen Kontext“

20 TeilnehmerInnen aus dem Kultursektor den Austausch treffen Flüchtlinge und MigrantInnen zwecks Austausch von Ideen für künstlerische Projekte. Die Teilnahme ist für Personen, die entweder schon in Projekte eingebunden sind oder solche entwickeln möchten offen.

Datum: 30. Mai bis 03. Juni
MO, MI, FR 15:00-19:30 DI, DO 16:30-19:30

Ort: Tanzquartier Wien

Mehr dazu...

OKTO-Beitrag zur Veranstaltung "R.E.S.P.E.K.T! Wir verhandeln Diversität: Kulturelle Unterschiede – wieviel anders ist erlaubt?"

Was prägt unser Bild vom Anderen? Was ist anders als erlaubt? Was funktioniert? Wo sind die Chancen und Herausforderungen? Was könnte man besser machen? - Über diese Fragen diskutierten PolitikerInnen, VertreterInnen der öffentlichen Verwaltung, Zivilgesellschaft, ExpertInnen aus der Wissenschaft, JournalistInnen, AktivistInnen und eine interessierte Öffentlichkeit am 21. April 2016 im Rahmen eines Public Forums in der Brunnenpassage in Wien.



R.E.S.P.E.K.T! Wir verhandeln Diversität: Kulturelle Unterschiede – wieviel anders ist erlaubt? - Wien, 21. April 2016

Das österreichische Netzwerk der Anna Lindh Stiftung organisiert in Kooperation mit den Mitgliedern Demokratiezentrum Wien, Task Force Dialog der Kulturen BMEIA, OMEGA und oiip am 21. April 2016 zwischen 15.00 -18.00 Uhr in der Brunnenpassage in Wien, eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel

"R.E.S.P.E.K.T! Wir verhandeln Diversität: Kulturelle Unterschiede – wieviel anders ist erlaubt?"


Wir haben dafür das Format eines Public Forums gewählt. Dieses bietet einer interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit des Gedankenaustausches mit ExpertInnen, VertreterInnen aus der Verwaltung, der Zivilgesellschaft, PolitikerInnen, LehrerInnen und SchülerInnen. Man sitzt im Kreis, jeder kann sich in die moderierte Diskussion einbringen. ImpulsgeberInnen aus verschiedenen Bereichen strukturieren die Debatte. Ein Impuls sollte nicht länger als 3-4 Minuten dauern und leitet meist eine neue Fragestellung ein.

Programm

R.E.S.P.E.K.T! Wir verhandeln Diversität: Interkulturelles Lernen – wo sind die Chancen und Grenzen der Vielfalt? - Graz, 13. April 2016

Das österreichische Netzwerk der Anna Lindh Stiftung organisiert in Kooperation mit dem Verein OMEGA am 13. April 2016 zwischen 15.00 -18.00 Uhr im Landesarchiv, Karmeliterplatz 3 in Graz, eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel

" R.E.S.P.E.K.T! Wir verhandeln Diversität: Interkulturelles Lernen – wo sind die Chancen und Grenzen der Vielfalt?"


Wir haben dafür das Format eines Public Forums gewählt. Dieses bietet einer interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit des Gedankenaustausches mit ExpertInnen, VertreterInnen aus der Verwaltung, der Zivilgesellschaft, PolitikerInnen, LehrerInnen und SchülerInnen. Man sitzt im Kreis, jeder kann sich in die moderierte Diskussion einbringen. ImpulsgeberInnen aus verschiedenen Bereichen strukturieren die Debatte. Ein Impuls sollte nicht länger als 3-4 Minuten dauern und leitet meist eine neue Fragestellung ein.

Programm

Der Call für die Teilnahme am Anna Lindh Euro-Mediterranean Forum 24 - 25. Oktober 2016 in Malta ist geöffnet.

Bewerben können sich Mitglieder aus den nationalen Anna Lindh Netzwerken. Die Stiftung übernimmt die vollen Reise- und Aufenthaltskosten für insgesamt 200 motivierte Vertreter der Zivilgesellschaft. Einreichschluss ist der 15. Mörz 2016. Die ausgwählten Teilnehmer werden Mitte April darüber informiert.

Mehr dazu:
http://www.annalindhfoundation.org/news/anna-lindh-foundation-announces-call-participation-anna-lindh-euro-mediterranean-forum-2016#sthash.vz5DsYgS.dpuf


The Anna Lindh Euro-Mediterranean Forum

Das Forum dient dazu zivilgesellschaftliche Organisationen, Jugendvereine, regionale Institutionen, MedienvertreterInnen sowie Geldgeber wie Stiftungen und staatliche Agenturen zusammenzubringen. Vorrangiges Ziel des Forums ist es den Austausch zu fördern, Partnerschaften einzuleiten oder zu erneuern und auf der Basis gemeinsamer Werte neue Formeln und Ansätze für den interkulturellen Dialog in diesem, krisengeschüttelten Raum zu entwickeln. Das Forum bietet den teilnehmenden Organisationen aus dem gesamten Euro-Med Raum (die gesamte EU sowie alle Mittelmeeranrainerstaaten) die Möglichkeit sich zu präsentieren und mit anderen Organisationen oder potentiellen Geldgebern in Kontakt zu treten und sich zu vernetzen und zum anderen sich über zentrale Themen auszutauschen. Die im Rahmen des Forum stattfindenden Diskussionsforen werden sich um folgende Schwerpunkte drehen. Wie kann durch Dialog gegenseitiges inter-kulturelles Verständnis gestärkt werden? Wie können Frauen mehr in diesen Dialog eingebunden werden? Wie können für junge Menschen mehr Möglichkeiten geschaffen werden? Wie kann man Interaktion und Austausch in dem Euro-Med Raum fördern?

Mehr dazu:
http://www.annalindhfoundation.org/news/anna-lindh-foundation-announces-call-participation-anna-lindh-euro-mediterranean-forum-2016


Anna Lindh Netzwerktreffen, 14. Oktober 2015

Das Anna Lindh Netzwerktreffen am 14.10.2015 diente der Reflexion über die Vergangenheit (passend zum 10-jährigen Bestehen), der Besprechung der aktuellen Situation (Umstrukturierung des Headquarters, Flüchtlingskrise) und der zukünftigen Ausrichtung für 2016. Die Anna Lindh Foundation kann auf eine erfolgreiche Geschichte der Förderung des interkulturellen Dialogs zurückblicken, während aktuelle Spannungsfelder zwischen Regierung und Zivilgesellschaft, sowie die Sicherheitslage in einigen mediterranen Mitgliedsstaaten und insbesondere auch im Headquarter in Alexandria aktuelle Herausforderungen darstellen. Aktuelle Relevanz auf internationaler Ebene hat außerdem der Call for Proposals 2015, mit dem Projekte im Bildungs-, Kultur-, und Kunstbereich gefördert werden. Die Deadline wurde nun bis zum 15.12.2015 verlängert.

Um dem Anspruch des Dialogs auf nationaler Ebene gerecht zu werden und die Diversität innerhalb des österreichischen Netzwerkes zu fördern, sollen zukünftig Organisationen und Vereine aus allen Bundesländern stärker eingebunden werden. Mit der Umsetzung wird bereits im Frühjahr 2016, im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema Respekt in Graz und in Wien, begonnen. In diesem Sinne und zur Förderung des interkulturellen Dialoges, sowie dem Umgang mit wachsender Fremdenfeindlichkeit in Österreich, will sich das Netzwerk außerdem aktiv in die Flüchtlingssituation einbringen. Über Veranstaltungen im Kulturbereich, wollen die Mitglieder den Dialog zwischen Flüchtlingen und ÖsterreicherInnen fördern und dabei zum Abbau von Ängsten vor "Fremden" beitragen.

Ehrenamtliche Mitarbeit in der Flüchtlingsbetreuung wird durch die Diakonie organisiert. Hier der Link dazu: https://fluechtlingsdienst.diakonie.at/ich-moechte-helfen/mitarbeiten/freiwillige-ehrenamt


Workshop: Intercultural Competencies

Am 14. Oktober 2015 fand auch der Workshop zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen statt, bei dem zwei ExpertInnen vortrugen. Executive Coach und Strategie-Beraterin Oya Günay stellte in einem anregenden Vortrag die Herausforderungen interkulturellen Dialogs und die Grundlagen für das Erlernen kultureller Intelligenz dar. Im Zentrum standen dabei die Reflexion über sich selbst und das Hinterfragen und Kennenlernen der eigenen kulturellen Ausgangspunkte, bevor man in einen kritischen Dialog mit anderen Kulturen treten kann. Head of Humanities und Education am KAICIID, Shahram Nahidi setzte im Anschluss an der religiösen Dimension interkultureller Dialoge an. Aus postmodernistischer Perspektive erklärte er in einem spannenden Vortrag, wie unterschiedliche Ausgangspunkte, Definitionen und Interpretationen sowie universalistische Ansprüche Religion zu einem häufigen Streitthema im interkulturellen Austausch machen. Die Diskussion wurde geschlossen mit der allgemeinen Erkenntnis, dass Dialog auf Augenhöhe, Eigenreflexion und Bildung förderlich für interkulturellen Austausch sind.


Application for the Call for Proposals 2015 now open

Members of the Anna Lindh Foundation are invited to apply to the Call for Proposals 2015. This call aims at supporting projects on the fields of Education for Intercultural Citizenship and Intercultural Artistic Co-Productions. The number of projects expected to be awarded through this call is between 30 and 40. The granted amounts will vary from EUR 25,000 to EUR 35,000.

Please note that applicants to this Call for Proposals must be accepted members of an ALF National Network prior to 20th January 2015.

To apply for the Call for Proposals: http://annalindhgrants.org

The deadline for applications has been extended till 15 December 2015.


Hatem Atallah, der neue Direktor der Anna Lindh Stiftung, besucht ALF Austria

Am 21.5.2015 nutzte Hatem Atallah, der neue Direktor der Anna Lindh Stiftung, einen Wien Besuch um VertreterInnen des österreichischen Netzwerkes zu treffen. Bei dem Treffen, das am Österreichischen Institut für Internationale Politik stattfand, lobte Atallah ALF Österreich als eines der dynamischsten und effizientesten nationalen Netzwerke der Anna Lindh Stiftung. Die Stiftung, welche heuer ihr zehnjähriges Bestehen feiert, stehe seiner Meinung nach an einem Wendepunkt. Sie müsse vor allem an ihrer Sichtbarkeit arbeiten und besser bekannt werden. Atallah wünscht sich eine bessere Kommunikation zwischen dem Sekretariat in Alexandria und den einzelnen nationalen Netzwerken, welche eine proaktivere Rolle einnehmen sollen. Des Weiteren müsse durch Effizienz die Glaubwürdigkeit der Stiftung gestärkt werden und die Stiftung für die Qualität ihrer Aktivitäten, Programme und Initiativen bekannt werden.

Um dies zu erreichen bedarf es der Unterstützung und Beratung aller Institutionen rund um die Stiftung, vornehmlich des Board of Governors, des Advisory Councils sowie der Netzwerke. Vor allem den Netzwerken misst Atallah große Bedeutung bei und betont, dass eine Zusammenarbeit dieser sehr wichtig sei. Die Netzwerke sollen laut Atallah ihre Stärken herausarbeiten und ihre Expertise auch den anderen Netzwerken zur Verfügung stellen.


Treffen des österreichischen Anna Lindh Netzwerks

Am 10. Februar 2015 traf sich das österreichische Anna-Lindh Netzwerk. Neben langjährigen Mitgliedern nahmen zum ersten Mal auch einige unserer neuen Mitglieder wie das Demokratiezentrum, der Arbeitskreis „Archiv der Migration“ sowie das Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck teil. Auch VertreterInnen der Muslimischen Jugend Österreich, des Vereins 4Peace sowie des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres waren anwesend. Neben wichtigen Verschiebungen in der Führung der Stiftung - Elizabeth Guigou (Frankreich) löste André Azoulay als Präsidentin der Stiftung ab und Hatem Atallah (Tuniesien) folgte auf Andreu Claret als Executive Director – erörterten wir bei dem Treffen wichtige strategische Entscheidungen, die für die Zukunft der ALF beschlossen wurden. Die politischen Umbrüche in der arabischen Welt sowie die finanziellen Krisen in Europa stellen große Herausforderungen an die Anna Lindh Stiftung. Intoleranz und Rassismus haben da wie dort einen Aufwind. Das österreichische Netzwerk spricht sich für ein entschlossenes und mutiges Auftreten gegen Rassismus und Intoleranz aus. Wir haben das Ziel, uns zu erweitern und thematisch zu vertiefen. Das österreichische Anna Lindh Netzwerk versteht sich als eine Plattform zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich in unterschiedlichen Bereichen für den interkulturellen Dialog innerhalb Österreichs sowie international engagieren. Diesen verstehen wir nicht nur in einer euro-mediterranen Perspektive, sondern auch innerhalb Österreichs. Bei dem Treffen wurde zudem das Mandat des Koordinators Cengiz Günay um weitere drei Jahre verlängert.

Moltaqa: Dawrak – Citizens for Dialogue, Alexandria, Ägypten, 1. - 2. Dezember 2014

Vom 1. bis 2. Dezember 2014 fand in Alexandria / Ägypten das Moltaqa ("Tagung, Treffen" auf Arabisch) des Dawrak-Citizens for Dialogue Programms statt. Die Konferenz, an der ungefähr 300 Repräsentant_innen der Zivilgesellschaft aus neun arabischen (Algerien, Ägypten, Jordanien, Libanon, Libyen, Mauretanien, Marokko, Palästina und Tunesien) sowie zwanzig europäischen Ländern teilnahmen, verfolgte insbesondere zwei Ziele: Zum einen wurden die Projekte des nun auslaufenden 3-jährigen Programmes "Dawrak-Citizens for Dialogue", das im Jahr 2012 als Antwort auf die Entwicklungen in der Euro-Med Zone etabliert worden war, präsentiert und Erfolgsstorys sowie Herausforderungen des Programmes vorgestellt. Zum anderen wurde die Vernetzung verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen, ALF-Partner sowie verschiedener Stakeholder und ALF-Organe gefördert. Mehr dazu...

HoN Meeting und 10-Jahres-Feier in Neapel, 27. - 29. Oktober 2014

Zwischen 26. – 30. Oktober fand in Neapel die Anna Lindh Konferenz statt, bei der neben den Netzwerkkoordinatoren aus 42 Ländern, die Vorstandsmitglieder, der Advisory Council, sowie Parlamentarier, Beneficiaries von Anna Lindh Programmen und Aktionen zusammen kamen. Das Österreichische Netzwerk wurde durch Cengiz Günay vertreten. Es wurde das 10 Jahres Jubiläum der Gründung der Stiftung gefeiert aber gleichzeitig auch Zukunftsfragen diskutiert. Wo steht die Stiftung nach 10 Jahren? Wie soll sich die Stiftung angesichts der großen Herausforderungen positionieren? Was sollten ihre Schwerpunkte sein? Und wie kann sie auch weiterhin als Netzwerk der Netzwerke fungieren? Mehr dazu...

Network Activity 2014:
"Demokratie! aber wie? Gesellschaftliche Vielfalt und Differenz – Herausforderungen für Partizipation und Repräsentation?" - Public Forum

Inspiriert durch die basisdemokratischen Dynamiken der Protestbewegungen in Süd(ost)europa und dem MENA Raum haben wir in Zeiten von Politikverdrossenheit, wirtschaftlicher Krise und wachsender sozialer Ungleichheit im Rahmen der Veranstaltung in Form von zwei Public Foren über Fragen demokratischer Partizipation und Repräsentation diskutiert. Detailliertes Programm der Veranstaltung...

Public Forum I
Inklusion als Illusion für Migrant_innen?
(in deutscher Sprache)

Das erste von zwei offenen Diskussionsforen mit dem Titel "Inklusion als Illusion für MigrantInnen?" beschäftigte sich mit den Partizipationsmöglichkeiten von MigrantInnen an demokratischen Prozessen. Es diskutierten unter anderen Alev KORUN, Abgeordnete zum Nationalrat, Die Grünen; Alexander NIKOLIC, Künstler und Aktivist; Senad HERGIC, Programmkoordinator von OKTO; Kenan GÜNGÖR, internationaler Experte für Integrations- und Diversitätsfragen; Hakan GÜRSES von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.
Mehr dazu...

Public Forum II
How to keep up the momentum
(in englischer Sprache)

Das zweite Public Forum mit dem Titel "How to keep up the momentum: Renegotiating democracy” beschäftigte sich mit den unterschiedlichen Protestbewegungen in der MENA Region und Südeuropa. Dabei standen die Fragen, was aus den Protestbewegungen wurde, in welche Richtung eine Transformation stattfand und ob Fragmentierung und Diversität ein Hindernis für Solidarität darstellen, im Mittelpunkt der Debatte. Mehr dazu...

Anna Lindh Report 2014

Den aktuellen "Anna Lindh Report on Intercultural Trends and Social Change in the Euro-Mediterranean Region" finden Sie hier...

Dies ist die zweite Ausgabe des Reports und die erste Ausgabe seit Ausbruch des Arabischen Frühlings. Der Report basiert auf einer von Gallup Europe durchgeführten vergleichenden Umfrage die in 13 Ländern der Union für das Mittelmeer durchgeführt wurde. Diese umfassen Albanien, Belgien, Dänemark, Ägypten, Deutschland, Irland, Italien, Jordanien, Marokko, Polen, Spanien, Tunesien und die Türkei. Der Report setzt sich mit den sich verändernden Werthaltung von Menschen in der EuroMed Region auseinander. Eine angesichts der Entwicklungen in der arabischen Welt überraschenden Erkenntnis des Berichts ist, dass religiöser Glauben in der Prioritätensetzung der Menschen an Bedeutung verloren hat. Während 56 % der Befragten die Familie an erster Stelle sehen, meinen 39,5%, dass Respekt für andere Kulturen wichtig sei. 33,5% messen religiösem Glauben die größte Bedeutung bei. Mehr dazu...

European Youth Capital, Thessaloniki 2014

Organisiert von der Anna Lindh Foundation, findet dieses Jahr in Thessaloniki, der europäischen Jugendhauptstadt 2014, die Veranstaltung "Creative Entrepreneurship, Active Citizenship: Opportunities for EuroMed Youth”, statt.

Ziel ist es jungen Menschen aus dem EuroMed Raum eine Plattform für Austausch und Vernetzung zu bieten. Unter dem Stichwort "Social Entrepreneurship", soll den Jugendlichen das unternehmerische Rüstzeug mit auf den Weg gegeben werden, um sich in ihren Ländern als aktive Bürger einzubringen und in weiterer Folge den sozialen Diskurs positiv mitzugestalten. Kooperation und Kommunikation untereinander spielen dabei eine wichtige Rolle – es liegt am Einzelnen und an der Gruppe, die Verantwortung für sich, sein Leben, aber auch für die gesellschaftliche Entwicklung seines Landes in die Hand zu nehmen – gemeinsam für eine bessere Zukunft! Die Veranstaltung findet von 25.10 bis 29.10. 2014 statt, die Arbeitssprache ist Englisch. Insgesamt 65 TeilnehmerInnen daran teil. Mehr dazu...

"Protest, Unrest, Revolution: Sea Change in the Mediterranean“ - Common Action

Die von mehr als zehn Mitgliedern des österreichischen Netzwerkes gemeinsam organisierte Common Action brachte zwischen 16. und 18. April 2013 AktivistInnen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen aus verschiedenen Ländern des Mittelmeerraumes in Wien zusammen. Gemeinsam mit StudentInnen, SchülerInnen, JournalistInnen und interessierten Beobachtern wurde über die Gemeinsamkeiten der Krisen im nördlichen Afrika und im südlichen Europa diskutiert. Sind die Proteste in den einzelnen Ländern ein gemeinsamer Ruf nach mehr Demokratie und Gerechtigkeit oder sind die lokalen Zusammenhänge zu unterschiedlich, um von einer gemeinsamen Bewegung zu sprechen? Und welche Formen der Beteiligung sind zu beobachten?

Renommierte Fotojournalisten berichteten wie sich Konflikte wie z.B. der Gaza-Krieg, der Bürgerkrieg in Syrien oder der Krieg in Libyen aus ihrer Perspektive darstellten und was die psychologischen Aspekte sind, wenn man hinter der Kamera steht. Mehr dazu...

Anna Lindh Forum 2013

Zwischen 4. und 7. April 2013 fand in Marseille nach Barcelona (2010) zum zweiten Mal das Anna Lindh Forum statt. Am Forum nahem über 1300 TeilnehmerInnen der Zivilgesellschaft aus insgesamt 44 Ländern des EuroMed Raumes teil. Das Forum versteht sich als ein Ort des Austausches, der Diskussion und der Präsentation. VertreterInnen der Zivilgesellschaft trafen hier nicht nur aufeinander und konnten ihre Best Practices austauschen und internationale Netzwerke aufbauen bzw. vertiefen, sie fanden auch die Möglichkeit, sich und ihre Leistungen zu präsentieren. Der Bürgerkrieg in Syrien bildete einen der thematischen Schwerpunkte in den öffentlichen Diskussionen.

Für das diesjährige Forum konnte die Union für das Mittelmeer als Kooperationspartner gewonnen werden. In diesem Zusammenhang fand auch zum ersten Mal ein Treffen sämtlicher Parlamentspräsidenten aus dem EuroMed Raum statt. Österreich war durch Parlamentspräsidentin Barbara Prammer vertreten.

Anna Lindh Report on Intercultural Trends

Der erste „Anna Lindh Report on Intercultural Trends“ wurde im September 2010 veröffentlicht. Basis hierfür stellten von Gallup Institut ausgeführte Meinungsumfragen zu Einstellungen in Fragen von interkulturellem Austausch und Werten dar. Diese wurden in 13 Staaten mit einer Gesamtzahl von 13.000 Befragten durchgeführt und sollen nun alle drei Jahre wiederholt werden. In Form dieses enormen Umfangs stellt der Report eine bislang einzigartige empirische Grundlage für weitere Forschungen dar.


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